Was kann ich tun, wenn ich im Winter eine wohnungslose Person in Not bzw. draußen schlafen sehe?

Wenn Sie vermuten, dass die Person unter der Kälte und Witterung leidet, sprechen Sie sie höflich an und fragen, ob sie was braucht oder ob sie Hilfe annehmen will. Tagsüber sind in Berlin auch sog. „streetworker“ an den bekannten Brennpunkten unterwegs. Dennoch kann es sein, dass hilfebedürftige Menschen akut unversorgt und gefährdet sind.

Vom 1.11. bis 31.3. sind jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus der Berliner Stadtmission.

WÄRMEBUS:

1. November 2016 – 31. März 2017
täglich unterwegs von 18 bis 24 Uhr

0170 910 00 42

 
KÄLTEBUS:

1. November 2016 – 31. März 2017
täglich unterwegs von 21 bis 3 Uhr

0178 523 58 38 

 

 

IM NOTFALL ODER BEI AKUTER GEFÄHRDUNG:

110  oder  112

 

Wenn die Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110.

Bei drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

 

Tagsüber haben wohnungslose Menschen ganzjährig die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Tagesstätten und Treffpunkten aufzuhalten und mit Essen versorgt zu werden. Nachts gibt es ganzjährig nur wenige Angebote. Aktuelle Angebote finden Sie hier oder auch nach Bezirken aufgelistet.

Besonders im Winter kann Schlafen auf der Straße für Menschen lebensgefährlich werden. Sehen Sie bitte nicht weg, wenn Sie eine Erfrierungsgefahr erkennen.
„Den Kältetod von Wohnungslosen verhindern!“ Handreichung der BAG Wohnungslosenhilfe e.V.